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Vicuña: Das goldene Vlies Gerade heraus gesagt: Vicuñavlies ist die seltenste, teuerste Naturfaser der Welt. Seine isolierenden Eigenschaften machen es wärmer als Wolle. Und mit einem Durchschnitt von nur 12 Mikron ist Vicuña viel feiner als Kaschmir mit 17 Mikron. -
Vicuña: Was ist Vicuña? Das Vicuña ist als Verwandter des Alpakas, des Lamas und des wilden Guanacos das kleinste Mitglied der Familie der Kamele und wiegt ungefähr 45 kg bei einer Schulterhöhe von etwa 90 cm. Vicuñas leben in den Extremen der hoch gelegenen Altiplano-Regionen der Anden, weit über der Baumgrenze. -
Vicuña: Was ist vicuña? Das unglaublich weiche und luxuriöse Vlies des Vicuñas – mit natürlichen Farben von goldenem Braun bis zu dunklem Beige – macht dieses scheue, kleine Tier zu einem der meistgesuchten Schätze seit den Zeiten der Inkas. -
Vicuña: Das heilige Vicuña Nach einer alten Inkalegende war das Vicuña eine Reinkarnation eines wunderschönen jungen Mädchens, dem von einem alten, hässlichen König der Hof gemacht wurde. Sie gab seinen Annährungsversuchen nur nach, als er ihr einen Mantel aus purem Gold versprach. Und so kam das Vicuña zu seinem goldenen Vlies. Da es von den Inkas als heilig gesehen wurde, durften nur Mitglieder des Königshauses das kostbare Vlies tragen. -
Vicuña: Das heilige Vicuña Jeder, der diesen Tieren etwas tat, wurde mit dem Tode bestraft. Ungefähr alle vier Jahre rief der Inkaherrscher ein Chaccu aus, einen gemeinsamen Zusammentrieb, um die Vicuñas zum Scheren zu fangen. Die kostbaren Tiere wurden in eingezäunte Bereiche getrieben, wo speziell einberufene Untertanen ihr goldenes Vlies abgeschoren haben. Nach dem Scheren wurden die Vicuñas unverletzt wieder frei gelassen. -
Vicuña: Rettung vorm Aussterben Der Zauber des Vicuñavlieses hält bis zum heutigen Tag an. Auch heute noch werden Vicuñas von den Aymara-Indianern Perus und Boliviens als heilig verehrt. Leider wurden Vicuñas wegen des hohen Wertes ihres Vlieses von der Zeit der spanischen Conquistadors bis in die 1960er Jahre, in denen sie schon fast ausgestorben waren, ausgiebig gejagt. -
Vicuña: Rettung vorm Aussterben Im Jahre 1974 waren nur noch etwa 6000 Vicuñas übrig. Dank Rettungsmaßnahmen, sorgfältigem Management und strengen Jagdbestimmungen konnten die Vicuñas sich wieder erholen mit einer heutigen Anzahl von mehr als 150,000. -
Vicuña: Heutige Chaccus Vicuñas sind in Peru noch immer geschützt; kommerzieller Gewinn von Vicuñafasern durch sorgfältig gemanagte moderne Chaccus ist stark limitiert. Diese Schutzmaßnahmen garantieren, dass das Tier lebendig gefangen und geschoren wird, dann wieder frei gelassen und in den nächsten zwei Jahren nicht wieder geschoren wird. -
Vicuña: Heutige Chaccus Die Chaccus sorgen auch dafür, dass ein großer Teil des Profits an die Dorfbewohner geht, so dass sie eine nachhaltige Einkommensquelle haben. -
Vicuña: Vicuña auf einen Blick: - Die luxuriöseste und teuerste Faser der Welt
- Die isolierende Faser is wärmer als Wolle und feiner als Kaschmir
- Vicuñavlies wird nur in sehr kleinen Mengen gewonnen
- Fördert eine nachhaltige Einkommensquelle für Bauern in den Anden
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